Konstruktion#4: Dadadystopische Gebrauchsmusik aus Gummi, Metall, Saiten, Objekten, Stimme und Live-Elektronik
– dystopische Klanglandschaften und hybride Räume (2023)
Konstruktion#4 ist eine elektroakustische Live-Assemblage aus Metallteilen, Saiten, Objekten, Mikrofonen, Tablets und Sensoren. Die Wahl des Materials und der Programmierung ist bei jeder Komposition anders.
In diesem neuen Solo verwandeln sich Klang- und Geräuschpartikel in neodystopische Organismen, Klangbiotope und hybride Soundscapes.
Konzept Innerhalb von Konstruktion#4 entstehen durch das Spielen, Aufnehmen, Abspielen, Verdoppeln, Spiegeln und Transformieren von Klängen und Geräuschen teils zufällige, pulsierende, hybrid-organische Strukturen, akustische Biotope. Sie bilden abstrakte Klanglandschaften, Collagen aus realen, surrealen und manipulierten Sounds. Ähnlich mikrokopierter Präparate auf einem Objektträger entfalten sich innerhalb eines Biotops fragile musikalische Gleichgewichte, die zum Teil durch provozierte zufällige Ereignisse innerhalb der Software, zum Teil durch Variationen geplanter Strukturen erreicht werden. In den ersten Konzerten des Jahres 2023 habe ich diese Biotope und Strukturbilder, ähnlich Bildern einer Ausstellung, nebeneinander gestellt und durch Fieldrecordings voneinander abgegrenzt. Teilweise ging die gespielte Musik in ein Fieldrecording über, die Klänge entfernter Orte wurden zum Teil der Geräusche des Konzertraums und der Musik.
Compilation framework : seasonal 2 Stücke im Duo mit Peter Cusack
Das Solo und die spezifische Erweiterung und Anpassung der Live-Skulptur Konstruktion#4 konnten mit freundlicher Unterstützung des Musikfonds im Rahmen von Neustart Kultur realisiert werden