15.10. & 16.10.2026
Goethe-Insitut Athen
Noisy Things Workshop
15th and 16th of October 2026
Hours:
11am – 3pm
Number of participants:
15 musicians and non-musicians
The workshop is open to anyone who has or does not have a background in music a curiosity to explore different ways and expand their practice in making and performing noise in a way that reflects the realities we live in. All participating artists should be over 18 years of age and are encouraged to share their work in a live event at Goethe Institut Athen on the 16th of October 2026, if they wish. The participating artists, based in Athens for the days and times of the workshop, will be selected via the process of an open call. Local artists with limited access to similar learning opportunities will be prioritised, travel and accommodation for the period of the workshop will not be covered by the hosting organisation. All selected artists will be contacted via email by mid-September 2026 and are expected to attend all days and hours of the workshop and the final public performance.
The language of the workshop will be English with the possibility of peer-to-peer translation, if the participating artists of the workshop are willing to support a multilingual process.
During all events of Noisy Words we will uphold the following zero-tolerance policy against any form of discrimination, harassment, sexist and racist language; no act is considered too small to be addressed.
If you wish to apply:
Please send your application by the 25st of September 2026, under the title Noisy things; a sound workshop with Annette Krebs via email to the following address:
kultur.athen@goethe.de
Worte und Text von Thomas Millroth über mein neues Solo für Ahoi Brause, Glas, Computer, Tablets, Papier, Stimme, Metallstücke, Saiten, Objekte und vier live bespielte Lautsprecher auf dem Schhh Festival in Östra Hoby Kyrka:
Klang
Raum
nein
nein
Umraum wäre besser
Unklang??
Umklang??
Urklang??
“Klang”
wirkt allzu kurz
Anfang Höhepunkt Schluss
d h
Linie, Zeit
Punkt zu punkt
nein
Punkt ja
aber gross
sich in dem PUnkt
P U N K T
befinden
Also
Umraum
Ausdehnung
etwa
Stark
weil
Lautstärke eine Art Beherrschung
ist
um mich einzubeziehen
nicht zu überzeugen
nicht zu zeigen etwas bes. “wichtig” sei
sondern eben mitrechnen
Mitschnitt der Stimmen
leise
fast murmelnd
aber zu zeigen wir sind dabei
ich Annette bin hier mit dir
zusammen
Musik nicht als Klang
Körper aber
Umfassend
Behälter Fass
vom der grossen Umwelt
zu uns zusammen
kleiner und kleiner
näher und näher
Ein Trinkglas wo Wasser auch eine Stimme kriegt
Sprache fortgehend
Kein Augenblick aber
Ohrblick
darum handelt es in
diesem vielfaltigen Behälter (Musik)
und Wasser ist auch eine Sprache
Aussage
bis zum kleinsten Behältterchen
Ohrblick
ich höre das Innere
kleine
zusammen mit dem
grossen
umfassenden
ich bin da
in einem ganzen
keine Linie, also
nur da sein
sich umdrehen
mit den Ohren sehen und
erfahren
d h
innerlich und äusserlich
anwesend
Schluss gab es nie
nur, was kann ich sagen,
Rundgang, Umgang, Umraum
45 Min. Was heisst da(nn) Minuten?
Gingen weiter und weiter und weiter
alle hörbare Zeichen zusammen in diesen
Umraum.
Lördag Schhh i Östra Hoby: Annette Krebs sätter sig strax vid bordet. Hon skapar rum, und man muss neue Wörter für ihre Musik erfinden. Nicht Raum sondern Umraum. Vergl I Bachmann: Raum für Zufälle! Aber doch (?) Räume – Field Recordings erzählen von der grossen Umwelt und nach und nach wird es kleiner und umso intensiver. Stark – und ich hätte fast Augenblicke geschrieben, aber es sind ja Ohrblicke. Das Werk ist 45 Minuten Räumlichkeiten die sich gegenseitig aufheben und verwandeln, Minuten wo ich von der Musik/Klang/Welt umgeschlungen bin. Gross, kleiner wie das Glas oder das kleinste Gefäss oder lieber Behälterchen woraus die kleinsten Töne spritzen. Und in der Mitte sitzt Annette als Mittelpunkt. Eben Punkt weil es so etwas gar nicht gibt… Linie ausgeschlossen sogar kein Parabel sonder aufgehobene Zeit die nie zum Ende kommen kann. Die Musik wirkt als Umraum dich einschliesend – und wie leise Annette alles steuert um die Nicht-Räume ohne End zu beschreiben (sogar entstand unerwartet ein Dreiklang – …) Also, hier suche ich das unbeschreibliche zu beschreiben – und sitze hier mit allem im Kopf, Lungen, Herz, Nieren, Muskeln und bin total sicher dass ich noch mal das Wunder von Krebs erlebt habe – wie früher in Berlin, Ystad, Hammenhög – sie ist eine musikalische (Klang ist zu klein zu schreiben) Kraft die leise sich in dem Umraum bewegt. Meisterhaft!!!!
Annette Krebs på Schhh i Östra Hoby; kommer just därifrån, upplyft, omfluten. Fyrtiofem minuters omrum av småsaker, elektronik, öronen som blickar runtom i rummet, omrummet, omtumlad av de minsta ljud, ibland bokstavligt talat minirum i storrummet: lilla måttet, glaset – se där, eller hör där för blick och öra blir ett, inne i det stora rummet där Annette sitter mitt i och försjunken liksom om alla ljud kom ur hennes tankar, fingrar flinka, en lätt rörelse över munnen och jag förstår hur hon hör, vill höra, kan höra och upphäver tidslinjen – varat i rum, den raka linjen upplöst i ett splitter av mindre ljud, smekande stråkars kärvhet, splitter och plötsligt en oväntad treklang som snabbt förvisas. Och så rinner ljuden ut in i mitt huvud. Och här sitter jag nu inte ens en timme efter att jag hört henne. Och än en gång samma uppfyllnad i själ och kropp som alla gånger i Berlin
Two evenings of concerts and talks in Errant Sound, Berlin
Zwei Konzert- und Gesprächsabende in Errant Sound, Berlin
1.-2. Juli 2026
until 2025






